In der Zahnmedizin steht der Begriff „Implantat“ für eine künstliche Zahnwurzel, die in den Kieferknochen eingefügt wird, um darauf eine einzelne Krone, eine Brücke oder Teil- bzw. Vollprothesen aufzusetzen. Das gesamte System wird als „implantatgetragener Zahnersatz“ bezeichnet.

Somit besteht die Implantatversorgung aus mehreren Teilen:
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  • einer künstlichen Wurzel, die fest im Kieferknochen verankert wird (das eigentliche ​Implantat).
  • einem Verbindungsstück (auch „Abutment“ oder „Implantatpfosten“). Dieses wird ​nach einer Heilungszeit, in der das Implantat mit dem Knochen verwächst, ​aufgeschraubt.
  • der darauf befestigten Krone, Brücke oder Prothese – in der Implantologie allgemein als „Suprakonstruktion“ bezeichnet.