Hier handelt es sich nicht um eine neue Art der Therapie, sondern um das Behandlungsvorgehen. Notwendig sind dafür spezielle mikrochirurgische
Instrumente, mikrochirurgisches, atraumatisches Nahtmaterial sowie optische Vergrößerungshilfen in Form einer Lupenbrille und/oder eines Operationsmikroskops.

Warum mikrochirurgisch bzw. minimalinvasiv operieren?

Bei dieser Vorgehensweise sind die Vorteile für unsere Patienten ganz wesentlich:

  • verkürzte Heilungszeiten
  • geringeres Trauma für das Weich- und Knochengewebe
  • damit verbunden eine geringere Schwellung und weniger Schmerzen
  • höhere Voraussagbarkeit des operativen Ergebnisses

So weit möglich und indiziert, wird dieses Behandlungskonzept eingesetzt.

Das Operationsmikroskop (OPM) wird in unserer Praxis vorwiegend in der mikrochirurgischen Endodontie (siehe Wurzelspitzenresektion) eingesetzt. Dadurch wird es möglich, auch im Seitenzahnbereich optimale Licht- und somit Sichtverhältnisse zu schaffen, die Wurzelkanäle deutlich zu erkennen und diese optimal zu behandeln. Aber auch in der parodontalen Chirurgie ist das mikrochirurgische/minimalinvasive Konzept fester Bestandteil unserer Behandlung geworden.